the OPEN STAGEs
Zeig', was DU kannst !
[ Und im Winter wie traurig du bist - bei dj.Suicide @ LonelyHeartsClub ]
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Jeden 3. Montag im Monat - chéz Grobi: Poetry jam > offene Literaten-Session oder: Lesen gegen rote Karten. |
Immer wieder donnerstags: Talentschuppen > offener Musikanten'wettbewerb' formerly known as AcousticOpen. |
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Dichter, Denker, Redner & Schweiger
...und dann so lange, bis entweder
Fünf Poetry-Freaks, die sich im Vorfeld
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Jede/r Teilnehmer/in hat Zeit für 3 Songs
Anlage, Mikros, diBoxen etc stehen bereit
Anmeldungen werden am Abend der VA
Publikumspreis: Die geneigten Zuhörer
IdR gibt es ein Rahmenprogramm |
Also: Fertig machen zum entern & ab
auf die Bühne...am besten
mit einem frechen
Warst du schon in Hafenschänken?
Warst du schon an solchen Orten?
Sehr gepflegt und schwer zu toppen,
wo’s mit wen'gen, knappen Worten
geht, sich Biere rein zu kloppen?
Warst du schon in diesen Stätten?
Mit Televisionsgeräten - in Flach,
wo Fußball läuft und schräge Wetten.
Man kickert hier, lässt aber Schach.
Warst du schon in solchen Dingern?
Wo die Musik recht bizarr,
wo manche Gäste böse schlingern,
wo Drews nebst Gattin auch schon war?
Warst du schon in diesen Teilen?
Um die zwanzig Bier zu blechen,
dann spontan hinaus zu eilen,
um sie zügig zu erbrechen?
Warst du schon in solchen Schuppen?
Wo die wilden Kerle wohnen -
Freaks und viele dufte Puppen,
Nordstadtbarden, Rock-Ikonen.
Sowas nennt man Hafenpinte -
und ich kenne da so eine,
Zwanzig Schnäpse vor die Flinte
bechern an der langen Leine.
Hier, im Zentrum guter Stories,
in the Middle of the Pott,
sichtete man öfter Boris,
manche sahen sogar Gott.
Gut:
Ziemlich blöd, so rum zu schleimen
ob als Reim oder in Prosa,
anderseits geht’s gut mit Reimen
immerhin reimt sich »subrosa«.
Ich mach jetzt aber wirklich Schicht,
Arbeit war's ja nicht grad eben.
Ein Freigetränk für dies' Gedicht
kann man mir ja trotzdem geben.
Ich halt jetzt wirklich mal die Fresse -
Wir sehen uns da, denk ich mir wohl …
und ein Tipp, eh ich's vergesse:
Finger weg vom Alkohol.
( ThorstenSträter )
Aprospos:
Da kommt der Kellner.
Ich werde aufhören zu schreiben. Er hat nur gesagt: Ob ich schon bestellt habe.
Ich habe gesagt: Ja. Vor einer halben Stunde. Des wundert er sich. Und nun ist er fortgegangen.
Und ich sitze da und klappere traumverloren auf meiner Schreibmaschine eine Reihe von Aphorismen.
Der erste lautet: Das Leben ist eine Wartehalle.
( KurtTucholsky )