23.05. Tom Liwa

24.05. Mr.Cracker

24.05. Rockabilly Fever

25.05. London Calling

27.05. Poetry Jam

30.05. Martin Goldenbaum

08.06. MenschenrechtSlam

13.06. Blockflöte des Todes

20.06. M.Borgard

20.06. Talentschuppen

21.06. JD WILKES & THE DIRT DAUBERS

27.06. The Stewardesses

04.07. LizStringer & Ramblin'VanWalker

16.07. Florian Ostertag

18.07. Chester

20.07. yunas ape

the OPEN STAGEs


Zeig', was DU kannst !
[ Und im Winter wie traurig du bist - in dj.Suicide's LonelyHeartsClub ]
 

IdR jeden 3. Montag im Monat - chéz Grobi:
Poetry jam 
> offene Literaten-Session 
oder: Lesen gegen rote Karten.
Immer wieder donnerstags: 
Talentschuppen 
> offener Musikanten'wettbewerb' 
formerly known as AcousticOpen.


Dichter, Denker, Redner & Schweiger
aller Couleur haben die Chance, ihre
geheimsten Gedanken der Öffentlickeit
preiszugeben. Mindestens 5 Minuten Zeit
für Gedichte, Stories,  Dramulette, Essais, 
Witze, Fragmente, Geschichten, spontane Worte...

...und dann so lange, bis entweder 
der/die Autor/in oder das Publikum
genug hat und die Karten zückt: 
Zuviel rot bedeutet > runter von der Bühne! 

Fünf Poetry-Freaks, die sich im Vorfeld
angemeldet haben, bekommen Frei-Drinks! 
Hierfür Wortmeldung + Text + ein paar Worte
zur Person an unseren Wortmeister: 
Grobilyn Marlowe >grobilyn[at]gmx[dot]de< 



Nachwuchskünstler/innen, junggebliebene Alt-Rockaz,
heimliche wie wirkliche Stars haben die Möglichkeit,
sich zu präsentieren, dabei Neues auszuprobieren,
Altes wiederzuentdecken, sich selbst zu testen und
die famosen Bretter, die die Welt bedeuten, zu ertasten
sowie das Publikum zu erobern, um deren
Liebling des Abends zu werden.

Jede/r Teilnehmer/in hat Zeit für 3 Songs 
den Blues, Country, Klezmer, Hip-Hop,
Pop-Shit, Trash-Groove, (irish) Folk,
Shanties, Cover wie eigene Songs
oder was auch immer mit oder ohne 
Instrumente (sind selbst mitzubringen)
erklingen zu lassen. 

Anlage, Mikros, diBoxen etc stehen bereit
und die einzige Spielregel lautet: 
NO DEATH-METAL, please...es sollte
nämlich nicht zu laut werden,
sondern eher atmosphärisch bleiben.

Anmeldungen werden am Abend der VA
bis 19.30h entgegengenommen,
ganze Bands wenden sich bitte
schon vorher per mail an
>info[at]hafenschaenke[dot]de<

Publikumspreis: Die geneigten Zuhörer
bitten zum Ende des Abends ihren
LIEBLING DES MONATS zur Zugabe.
Zum Lohn der Abstimmungs-Mühen
wird unter den Votierenden ein
songsandstories-T-Shirt 
sowie ein Gutschein
für zwei Gästelistenplätze
bei einem beliebigen,
eintrittspflichtigen Konzert
im subrosa verlost.

IdR gibt es ein Rahmenprogramm
sowie haarsträubende Moderation. 

   

Also: Fertig machen zum entern & ab 

auf die Bühne...am besten 

mit einem frechen 


Warst du schon in Hafenschänken?
 

Warst du schon an solchen Orten?
Sehr gepflegt und schwer zu toppen,
wo’s mit wen'gen, knappen Worten
geht, sich Biere rein zu kloppen?

Warst du schon in diesen Stätten?
Mit Televisionsgeräten - in Flach,
wo Fußball läuft und schräge Wetten.
Man kickert hier, lässt aber Schach.

Warst du schon in solchen Dingern?
Wo die Musik recht bizarr,
wo manche Gäste böse schlingern,
wo Drews nebst Gattin auch schon war?

Warst du schon in diesen Teilen?
Um die zwanzig Bier zu blechen,
dann spontan hinaus zu eilen,
um sie zügig zu erbrechen?

Warst du schon in solchen Schuppen?
Wo die wilden Kerle wohnen -
Freaks und viele dufte Puppen,
Nordstadtbarden, Rock-Ikonen.

Sowas nennt man Hafenpinte -
und ich kenne da so eine,
Zwanzig Schnäpse vor die Flinte
bechern an der langen Leine.

Hier, im Zentrum guter Stories,
in the Middle of the Pott,
sichtete man öfter Boris,
manche sahen sogar Gott.

Gut:

Ziemlich blöd, so rum zu schleimen
ob als Reim oder in Prosa,
anderseits geht’s gut mit Reimen
immerhin reimt sich »subrosa«.

Ich mach jetzt aber wirklich Schicht,
Arbeit war's ja nicht grad eben.
Ein Freigetränk für dies' Gedicht
kann man mir ja trotzdem geben.

Ich halt jetzt wirklich mal die Fresse -
Wir sehen uns da, denk ich mir wohl …
und ein Tipp, eh ich's vergesse:
Finger weg vom Alkohol.

ThorstenSträter )

 


Aprospos: 


 Da kommt der Kellner. 
Ich werde aufhören zu schreiben. Er hat nur gesagt: Ob ich schon bestellt habe. 
Ich habe gesagt: Ja. Vor einer halben Stunde. Des wundert er sich. Und nun ist er fortgegangen. 
Und ich sitze da und klappere traumverloren auf meiner Schreibmaschine eine Reihe von Aphorismen.
Der erste lautet: Das Leben ist eine Wartehalle. 
( KurtTucholsky )


 

Junge, komm bald wieder...