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timetable | wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du... | surfer rosa


open stages -
zeig', was DU kannst...

jeden 3.montag im monat:.........................................verschiebungen

chézGrobi: Poetry jam > offene literaten-session...

oder lesen gegen rote karten:

dichter, denker, redner & schweiger aller couleur erhalten die chance,
ihre geheimsten gedanken der öffentlickeit preiszugeben...mindestens
5min...zeit für gedichte, songs, dramulette, essais, spontane worte,
witze, fragmente, geschichten und dann so lange, bis entweder
autor/in oder das publikum genug hat und die karten zückt:
zuviel rot bedeutet > runter von der bühne!



5 poetry-freaks,
die sich im vorfeld angemeldet haben,
bekommen freibier!
hierfür wortmeldung + 1 text
+ ein paar worte zur person
an unseren wortmeister:
Grobilyn Marlowe
>grobilyn[at]gmx[dot]de<

jederzeit möglich ................................ jeden 3. donnerstag im monat:

Talentschuppen > offener musikanten'wettbewerb'

formerly known as AcousticOpen:

nachwuchskünstler/innen, junggebliebene alt-rockaz, heimliche wie
wirkliche stars haben dann die möglichkeit, sich zu präsentieren,
dabei neues auszuprobieren, altes wiederzuentdecken, sich
selbst zu testen und die famosen bretter, die die welt
bedeuten, zu ertasten sowie das publikum zu
erobern, um deren liebling des abends zu werden.

- jede/r teilnehmer/in hat zeit für 3songs den blues, country, klezmer, hip-hop,
pop-shit, trash-groove, (irish)folk, shanties, cover
wie eigene songs oder was auch immer mit oder ohne
instrumente
( sind selbst mitzubringen ) erklingen lassen.
- anlage, mikros, di-boxen stehen bereit & die einzige spielregel lautet:
no death-metal, please...es sollte nämlich nicht zu laut
werden, sondern eher atmosphärisch bleiben.
- anmeldungen werden am va-abend bis 19.30h entgegengenommen, ganze bands bitte vorher per mail >info[at]hafenschaenke[dot]de<
- publikumspreis: die geneigten zuhörer bitten zum ende des abends
ihren liebling des monats zur zugabe...zum lohn der mühe wird
unter den votierenden ein gutschein für zwei gästelisten-
plätze bei einem beliebigen, eintrittspflichtigen
konzert im subrosa verlost.
- es gibt idr ein rahmenprogramm & haarsträubende moderation.

...also: entert die bühne mit einem frechen

( oder übt noch ein bischen slammen beim

anonymeren kunst&kultur-tv )

- und ihr könnt DAS selbst erleben:


Warst du schon in Hafenschänken?

(von ThorstenSträter )

Warst du schon an solchen Orten?
Sehr gepflegt und schwer zu toppen,
wo’s mit wen'gen, knappen Worten
geht, sich Biere rein zu kloppen?

Warst du schon in diesen Stätten?
Mit Televisionsgeräten - in Flach,
wo Fußball läuft und schräge Wetten.
Man kickert hier, lässt aber Schach.

Warst du schon in solchen Dingern?
Wo die Musik recht bizarr,
wo manche Gäste böse schlingern,
wo Drews nebst Gattin auch schon war?

Warst du schon in diesen Teilen?
Um die zwanzig Bier zu blechen,
dann spontan hinaus zu eilen,
um sie zügig zu erbrechen?

Warst du schon in solchen Schuppen?
Wo die wilden Kerle wohnen -
Freaks und viele dufte Puppen,
Nordstadtbarden, Rock-Ikonen.

Sowas nennt man Hafenpinte -
und ich kenne da so eine,
Zwanzig Schnäpse vor die Flinte
bechern an der langen Leine.

Hier, im Zentrum guter Stories,
in the Middle of the Pott,
sichtete man öfter Boris,
manche sahen sogar Gott.

Gut:

Ziemlich blöd, so rum zu schleimen
ob als Reim oder in Prosa,
anderseits geht’s gut mit Reimen
immerhin reimt sich »subrosa«.

Ich mach jetzt aber wirklich Schicht,
Arbeit war's ja nicht grad eben.
Ein Freigetränk für dies' Gedicht
kann man mir ja trotzdem geben.

Ich halt jetzt wirklich mal die Fresse -
Wir sehen uns da, denk ich mir wohl …
und ein Tipp, eh ich's vergesse:
Finger weg vom Alkohol.


aprospos:


da kommt der kellner.
i
ch werde aufhören zu schreiben. er hat nur gesagt: ob ich schon bestellt habe.
ich habe gesagt: ja.
vor einer halben stunde. des wundert er sich. und nun ist er fortgegangen.
und ich sitze da und klappere traumverloren auf meiner schreibmaschine eine reihe von aphorismen. der erste lautet:
das leben ist eine wartehalle.

(KurtTucholsky)


junge, komm bald wieder...