01.06. WEDGE

05.06. 8. Dortmunder Tresen-Filmfestival

07.06. Wolf Mountains

14.06. Karlskrona

14.06. Talentschuppen

15.06. Rockabilly Fever

15.06. Brian Berry & The Beatkings

20.06. Poetry Jam

22.06. EXPERTENRUNDE

23.06. HYMN FOR HER

30.06. twenty something

Wahl-Party? After-Wahl-Show!
DZIUKs K√úCHE (D)
13.05.   19:00h VVK: 10 - AK: 13
Nichtraucher sind Steuerhinterzieher [Danny Dziuk]

Achtung, Hinweise zur Anfahrt: Bei uns ist die Fußball-Saison heute zwar vorbei, doch die Stadt wird aufgrund der parallelen BVB-Feierlichkeiten relativ dicht sein. Nutzer des ÖPNV sollten sich insofern rechtzeitig auf die Socken machen & wer aus Norden/Osten kommend mit dem Auto anreist sowohl den Borsigplatz als auch die City möglichst weiträumig umkurven, also südlich über B1/A40 bzw nördlich über die A2 zunächst auf die A45 und von dort ab Ausfahrt Do-Hafen über den Zubringer OW3A/Mallickrodtstraße in die Nordstadt einfahren. Aus Westen/Süden bietet sich das ja sowieso an.

 

Danny Dziuk ist eine Ausnahme unter den deutschsprachigen Songschreibern und gehört ohne Zweifel zu den besten seines Genres. Zurecht gilt er als wortgewandter Stilist und ist zugleich begnadeter Sänger und Musiker. Seine musikalischen Vorlieben liegen eher in der Nähe von Americana als der französischen Chanson-Tradition. Auch Weltmusik- oder Jazz-Anklänge umkreisen hier und da seine Musik, die leicht daherkommt und die poetischen Texte unterstreicht. Texte voller Charme und trockenem Humor, die lakonisch und fast beiläufig von Alltäglichkeiten des Lebens oder den Verwicklungen der Liebe erzählen. Ob poetisch, melancholisch oder schlicht witzig gibt es auch sehr konkrete politische Aussagen, die fern jeder Liedermacher-Betroffenheit ihren Ausdruck finden: 

 

 

 

Das 1999 erschienene Debüt seiner Band namens "Dziuks Küche" ("Vom Tisch") empfahlen nicht nur Sven Regener oder Wolfgang Niedecken bei diversen öffentlichen Gelegenheiten. Es folgten 2002 das Album "Hauptsache Wind", welches den Liederpreis des SWR erhielt. 2004 dann der Deutsche Kleinkunstpreis (dabei ist das überhaupt keine Kleinkunst) sowie 2006 für das Album "Gebet & Revolver" der Preis der deutschen Schallplattenkritik. Im Nov.2008 legten Dziuk und seine Band ihr viertes Studioalbum namens "Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers" (Buschfunk) vor. Neu war u.a. die Vertonung der Gedichte zweier deutschsprachiger Autoren - Peter Hacks und Franz Dobler. "Ich wüsste nicht, wie man das  besser machen könnte", kommentierte letzterer das Ergebnis. Neu auch das Mitwirken einiger Gäste auf dem Album, so u.a. Musiker aus dem Kreis der 17Hippies, die Kleingeldprinzessin Dota Kehr, sowie die Popette Susanne Betancor. Sonstige Reaktionen auf dieses Album:

* Preis der Deutschen Schallplattenkritik (02.2009)
* Jahrespreis der Liederbestenliste für "Ein Regenlied" (11.2009)
* transVOCALE-Preis (11.2010)

 

Nebenbei co-produzierte Danny Dziuk (bis 2011) etwa 20 Filmmusiken für den Regisseur Manfred Stelzer, u.a. einige für den Kölner oder Münsteraner "Tatort". In weiteren Zusammenhängen bemerkte man ihn vielleicht auch durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Stefan Stoppok, dem er einige seiner besten Songs schrieb ("Wetterprophet", "Wenn Du weggehst", "In 25 Jahren"), oder durch seine sporadischen Auftritte als Sidekick für Wiglaf Droste. Auch auf unzähligen Lesebühnen ist er gerngesehener Gast. 

 

2010 gelang es Annett Louisan, Dziuk als Texter/Komponist zu gewinnen. Dabei herausgekommen sind 9 von 13 Texten/Chansons ihres im März 2011 erschienenen Albums "In meiner Mitte", das von Null auf #2 in die deutschen Charts einstieg. Und vielleicht könnte es ja interessant sein, einige Lieder dieses Albums auch mal in den ursprünglichen Versionen zu hören.

 

2011 nahm sich Dziuk eine weitere partielle Auszeit, um das Debütalbum des Schauspielers Axel Prahl ("Blick aufs Mehr") zu produzieren (erschienen im Nov.2011 bei Buschfunk), mit dem er 2012 auch ausgiebig als Support und musikalischer Leiter auf Tournee ist. 

 

Schließlich noch ein Zitat:

"Dziuk ist ein deutscher Singer/Songwriter, ein Liedermacher amerikanischer Prägung, der das Idiom wie hier nur selten einer mit Sinn erfüllt. Einflüsse wie Randy Newman, Dylan und Robbie Robertson sind erkennbar, wohlverstanden und verarbeitet.' (Rolling Stone 2002)

 

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